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30.08.2016

Weilheimer Fleckvieh-Stammtisch

Der traditionelle Stammtisch der Weilheimer Zuchtverbände fand am 18.08.2016 im Forum der Besamungsstation Greifenberg statt, welches in den Produktionsstall integriert ist. Dies erzeugte ein besonderes Flair, da die Besucher Informationen zur neuesten Zuchtwertschätzung erhielten, während sie Auge in Auge mit den aktuellen Top-Bullen Platz nehmen konnten. Durch das leicht regnerische Wetter begrüßte der geschäftsführende Vorsitzende der Weilheimer Zuchtverbände, Josef Wagner, über 100 interessierte Züchter und Züchterinnen. Bevor über 20 Spitzenbullen die Bühne für sich beanspruchten, ging der Stationsvorsitzende Leonhard Welzmiller in einigen Stichpunkten auf die aktuelle Situation am Milchmarkt ein.
Eröffnet wurde die Präsentation der Stiere, welche durch Stationsleiter Helmut Goßner vorgestellt wurden, durch den töchtergeprüften Holstein-Bullen Brasil. Ein Raunen ging durch die Reihen, als dieser körperlich extrem entwickelte Bulle mit ausgeglichenem Vererbungsbild vor den Besuchern Aufstellung nahm. Unter dem greifenberger Motto „Die geballte Kraft der Rassenvielfalt“, bereicherte auch eine kleine Gruppe ausgewählter Braunvieh-Bullen die Veranstaltung. Neben Newcomer Amor (V: Anibal) und Euterspezialist Harrison (V: Harley), war es vor allem der fast 14 jährige Mr. Braunvieh Huray, der mit seinem routinierten Auftreten und frischem Erscheinungsbild die Blicke auf sich zog.
Die lange Liste der Fleckviehbullen führten die töchtergeprüften Vererber an. Malibu, der auf die 13 Jahre zugeht und über 10.000 Töchter in der Zuchtwertschätzung vorweisen kann, zeigte sich in der Manier eines Altbullen. Ihm folgten die Bullen Ontario, Odin, Mandiago und Silverstar. Wie Helmut Goßner mehrfach betonte, zeigten sich die Bullen in optimaler Zuchtkondition für eine optimale Spermaqualität und nicht in vollfleischiger Schaukondition.
Mit die besten Söhne ihrer Väter waren im Segment der Jungvererber zu sehen. Der enorm lange Valentino (V: Vanadin), der milchige Trumpf (V: Triomphe) und der stark entwickelte Vivat (V: Rotglut) begeisterten ebenso wie die zuchtwertstarken Bullen Zanzibar (V: Zaspin), Montelino (V: Manton) und Imero (Isengard).
Mit großer Spannung wurde die Spitze der Hornloszucht erwartet und enttäuschte das Fachpublikum nicht. Exterieurstärke kombiniert mit besten Zuchtwerten präsentierten Manolo Pp (V: Manigo), Wish PP (V: Wischer PS) und Versace PP (V: Von Welt Pp).
Den Abschluss bildete Samson PP, ein reinerbig hornloser Fleckvieh-Fleisch-Bulle, der mit 14 Monaten eine starke Entwicklung zeigt. Die Besucher waren von der Stierqualität sichtlich beeindruckt und begeistert, was aus den intensiven Gesprächen während der kleinen Brotzeit im Zelt hervor ging.

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